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EHEMALIGES BENEDIKTINERKLOSTER SELIGENSTADT

18 Juli 2012

Eine beeindruckende Klosteranlage mit bewegter Geschichte die vor fast 1.200 Jahren begann und zwar im Jahr 830 da wurde dieses Benediktinerkloster nämlich gegründet von Einhard, dem Berater Karls des Großen.

Das ehemalige Kloster Seligenstadt zählt zu den wenigen nahezu komplett erhaltenen Klosteranlagen in Hessen.

Gelandet bin ich hier nur rein zufällig. Weil der Herr Hörl mal wieder eine Ausstellung hat. "Arche2012" heißt die Freiluftausstellung im Klosterhof innerhalb dessen der Herr Hörl die Rettung der Tauben vermittelt. Aber dazu später.

Hunderte von Jahren lebten und arbeiteten die Mönche hinter den rund 700 Metern langen Klostermauern nach den Regeln des heiligen Benedikts.

Danach kam das übliche Programm: Plünderungen und Verwüstungen insbesondere während des dreißigjährigen Krieges. Die Säkularisation und Zerstörungen im zweiten Weltkrieg. Die Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen hat sich dem Komplex dann angenommen und stellte die Außenanlage und die Gebäude wieder her. Dabei haben die sich besonders viel Mühe gegeben.

Und auf einmal stehe ich im Garten Eden. Ein Ort der Ruhe in dem alles wächst. Und mit alles meine ich ALLES. Mehr als 200 verschiedene Kräuter getreu dem Motto "gegen jedes Leid wächst ein Kraut". Ein mittelalterlicher Klostergarten.

Hier entdecke ich im Apothekergarten sogar ein Kraut das "Antidepressiva" heißt oder "Nerven-Schlaf Beruhigung".

Auch die Birne Gräfin von Paris, Williams Christ Birne und viele andere, unzählige Apfelsorten und auch Zitronen- Orangen-,Feigen- und Granatapfelbäume gibt es. Im Winter wohnen die in der Orangerie ein Gebäude mit Schwanenhalsdach.

Dazu unzählige blühende und duftende Blumen. Ein Kleinod der Extraklasse.

Auch Artischocken habe ich entdeckt schließlich galten die im 17. JH als wichtige Arzneipflanze.

Zurück zu dem Herrn Hörl. So sieht die Vermittlung der Rettung der Tauben aus.

Auch die Skulptur von dem Herrn Rösner, ein Eichenholzboot mit einem Mann, der seinen Hund nicht in seiner "Arche" duldet und über Bord wirft, ist Bestandteil der Freiluftausstellung.

Daneben gibt es noch einige andere Kunstwerke zu sehen.

Ein Besuch der Ausstellung, die noch bis zum 30 Setember 2012 zu sehen ist, lohnt sich in jedem Fall in Verbindung mit einer Besichtigung der Klosteranlage und des Gartens, der zu dieser Jahreszeit besonders hübsch anzusehen ist.

Weitere Bilder sind unter der Kategorie "Sakralbauten" zu finden.

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