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WILD-ROMANTISCHES ILSETAL

06 November 2011

Die Ilse. Ein romantisch verklärtes Harzflüsschen ist sie. Umgeben von urwüchsigen Buchenwäldern und schroffen Felsformationen und der Herr Heine war auch schon da.

Personifiziert wurde sie von der Frau Petersen, einer deutschen Schriftstellerin, die im Jahr 1850 ein Märchen unter dem Namen Prinzessin Ilse veröffentlichte.

Auch ein bekannter deutscher Dichter befaßte sich mit der Ilse. Allerdings schon einige Jahre vorher. Und zwar weil er durch den Harz entlang der Ilse von Ilsenburg zum Brocken wanderte. In seinem Buch "Die Harzreise" beschrieb der Herr Heine die Ilse unter anderem so: "Es ist unbeschreibbar, mit welcher Fröhlichkeit, Naivetät und Anmut die Ilse sich hinunter stürzt über die abenteuerlich gebildeten Felsstücke so daß das Wasser hier wild emporzischt und unten wieder über die kleinen Steine hintrippelt, wie ein munteres Mädchen. Ja, die Ilse ist eine Prinzessin, die lachend und blühend den Berg hinabläuft."

Nach dem Herrn Heine wurde dann im übrigen auch der Wanderweg entlang der Ilse benannt. Der Heinrich-Heine-Weg beginnt in Ilsenburg und führt rauf bis zum Brocken.

Im Herbst ist das Ilsetal besonders schön anzusehen. Wegen der rot gefärbten Buchenblätter der unzähligen Rotbuchen die da seit Jahrhunderten rumstehen. Wir sind da mal hingefahren und haben uns das angesehen.

Und so sieht sie aus die Ilse in der Nähe von Ilsenburg:

Weiter geht es durch das untere Ilsetal:

Je weiter man den Weg hinaufschreitet desto enger wird das Tal und die Uferhänge werden steiler.

Nach einigen Kilometern erreichen wir die Ilsefälle.

Die Bäume haben es nicht immer ganz leicht da sie mit ihren Wurzeln Granitblöcke umranken müssen um an ihre Nahrung zu gelangen.  Am Wegesrand bieten sich auch manchmal solche Motive:

Weitere Bilder sind unter der Kategorie "Landschaft & Natur" zu finden.

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