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RHEINORANGE

25 Oktober 2011

Die einzige Landmarke im Ruhrgebiet, die nicht auf einer Halde steht sondern im Duisburger Hafengebiet.

Im Jahr 1992 wurde das von dem Herrn Fritsch gestaltete Kunstwerk, das mit fünfundzwanzig Metern Höhe, sieben Metern Breite und einem Meter Tiefe stolze 83 Tonnen wiegt, an einer Stelle verankert, wo die Ruhr in den Rhein mündet, unterhalb des Hochwasserschutzdeiches am Rheinkilometer 780. Wir sind da mal hingefahren und haben uns das angesehen.

Die "Glühende Stahlbramme" wie sie im Volksmund genannt wird oder "Rheinorange" so der offizielle Name, der sich von der Farblackierung ableitet. Das Orange ist nämlich nicht irgendein Orange sondern Reinorange (aus der RAL Farbpalette). Ein schönes Wortspiel.

400.000 DM hat das Kunstwerk seinerzeit gekostet und mußte dann rund 15 Jahre später für rd. 50.000 Euro schon wieder saniert werden. Weil die Farbe verblaßt war und Graffiti Sprayer so wie auch vermeindliche Sportschützen sich an dem Kunstobjekt ausgtobt haben.

Später dann, als der Schiffbetrieb etwas weniger wurde haben wir noch einige Langzeitbelichtungen gemacht. Am Tag der Aufnahmen hatten wir Ostwind.

Im Hintergrund wird fleißig laboriert. Und zwar im Chemiewerk Sachtleben.

Titandioxid für Wandfarben, Lacke, Zahnpasta u.v.m. wird dort vornehmlich produziert. Die für die Produktion von Weißpigmenten anfallende Chemikalie wird im übrigen in einer eigens entwickelten Dünnsäure-Rückgewinnungsanlage entsorgt. Vor Inbetriebnahme im Jahr 1989 wurde das noch von der Nordsee erledigt.

Alle Bilder © deutschlandistschoen. Bitte sei so fair und respektiere copyright.

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