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ALTE NATIONALGALERIE

30 Juli 2011

Was macht man bloß an Tagen wie diesen? Das Wetter ist unbeständig, der Himmel grau, es regnet. Mal mehr, mal weniger. Aber irgendwie immer. Und täglich. Diesen Sommer ist das zumindest so. Richtig! Man fotografiert drinnen. Da ist es nämlich schön warm und vor allem trocken.

Wir haben uns mal auf der Museumsinsel in Berlin umgesehen. Dort gibt es so viel Kultur und wunderbare Dinge zu entdecken, daß ein Tag dafür gar nicht ausreicht.

Fünf Gebäude gibt es insgesamt auf der Museumsinsel. Das Alte Museum,das Neue Museum, die Alte Nationalgalerie, das Bode-Museum und das Pergamonmuseum. 1999 wurde dieses Ensemble von der UNESCO zum Welterbe ernannt. Den Titel hat sie sich wahrlich verdient, die Museumsinsel, denn schließlich wurde die UNESCO ja 1945 aus den Lehren des 2. Weltkrieges gegründet, "um durch Bildung, Wissenschaft und Kultur zur Versöhnung und Völkerverständigung beizutragen und somit Kriege unmöglich zu machen."

Die staatlichen Museen zu Berlin als Universalmuseum der Menschheitskultur von den frühesten Anfängen bis in die Gegenwart. Heute berichten wir von der Alten Nationalgalerie in Berlin. Da haben wir unseren Rundgang begonnen.

"Ein Tempel der Kunst des 19. Jahrhunderts" so schreiben die das im Prospekt. Das können wir nach unserem Besuch bestätigen.

Die folgenden Aufnahmen sind alle "hand held", d.h. wir sind ohne Stativ losgezogen, bzw. mußten es an der Garderobe abgeben. Dafür bedarf es nämlich wieder einer Fotogenehmigung, die zunächst eingeholt werden muß und zudem auch meist Geld kostet. Weil die das Museum für uns dann ja extra aufschließen und beleuchten müssen. Daher mußten wir, da die Aufnahmen ohne Blitz gemacht sind, mit hohen ISO Zahlen arbeiten um überhaupt etwas zustande zu bringen. Das ist, was die Qualität des Bildes betrifft, oft grenzwertig, aber immer noch besser als ein unscharfes Bild. Die Bildqualität bitten wir daher zu entschuldigen.

Von der Säulen- und Skulpturengeprägten Eingangshalle gelangen wir direkt in die Skulpturenhalle. Hier stehen ganz viele Berühmtheiten wie zum Beispiel die Prinzessinnengruppe von Johann Gottfried Schadow, Werke von Berthel Thorwaldsen, Antonio Canova, Adolf von Hildebrand u.v.a.

Die Decke der Skulpturenhalle:

Ein Blick in die Skulpturenhalle über die Flure:

Weiter geht es in den Tempel:

Weiter oben ist die Sammlung der Impressionisten untergebracht:

Ganz oben, im 3. Stockwerk schließlich, findet man die Kunst der deutschen Romantik:

Die Alte Nationalgalerie wurde bereits im Jahr 1876 eröffnet. Nach dem zweiten Weltkrieg war das Gebäude dann allerdings nur noch eine Ruine ohne Dach. 1948 wurde dann mit dem Wiederaufbau begonnen. Im Jahr 1998 begannen dann Generalinstandsetzungsarbeiten, die im Jahr 2001 abgeschlossen waren, so daß die feierliche Wiedereröffnung noch im Dezember stattfinden konnte.

Ein Besuch lohnt sich auch hinsichtlich der übrigen, benachbart gelegenen Museen in jedem Fall!

Nach unserem Besuch in der Alten Nationalgalerie haben wir uns in das Neue Museum begeben. Aber davon berichten wir später.

Alle Bilder © deutschlandistschoen. Bitte sei so fair und respektiere copyright.

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