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MASCHSEE HANNOVER

06 Juli 2011

Wo früher noch die Feuchtwiesen der Leine waren, die auch als "Unland" bezeichnet wurden, weil es nicht hochwassersicher war und somit nicht bebaut werden konnte, ist heute der Maschsee in Hannover zu finden.

Ein See mit einer interessanten Entstehungsgeschichte. Wie das in Deutschland immer so ist, gründet man erstmal einen Verein. In diesem Fall war es der Maschseeverein, der 1904 aus einer Bürgerinitiative entstanden ist. Ursprünglich sollte nämlich da, wo heute der rd. zweieinhalb Kilometer lange und bis zu 500 Meter breite und im übrigen nur 2 Meter tiefe Maschsee ist, ein Volkspark entstehen.

Jahrzehntelang wurde dann überlegt und diskutiert, bis die schließlich 1934 anfingen zu buddeln. Zwei Jahre waren bis zu 1.650 Arbeiter damit beschäftigt, 780.000 Kubikmeter Erde zu bewegen und vorhandene Tonschichten an manchen Stellen noch zu verstärken. Im November 1935 wurde er dann geflutet und bereits im Februar 1936 fuhr das erste Fährboot.

Während des zweiten Weltkrieges verbaute man dann den See um ihn gegen Luftangriffe zu schützen. Ganz ablassen konnten die das Wasser nämlich nicht, da sonst die Tonschicht Risse bekommen hätte. Trotz hunderten von Bombentrichtern wurde die Seedichtung aufgrund der vorbeugenden Maßnahmen nicht beschädigt.

Heute dient der Maschsee als Naherholungsgebiet für die Region Hannover und ist bei Wassersportlern, Radfahrern und Spaziergängern gleichermaßen beliebt.

Diese Aufnahmen haben wir vom Strandbad im Süden des Maschsees mit freundlicher Genehmigung des Aspira Hannover gemacht.

Weitere Bilder sind unter der Kategorie "Landschaft & Natur" zu finden.

Alle Bilder © deutschlandistschoen. Bitte sei so fair und respektiere copyright.

*Informationen Landeshauptstadt Hannover

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