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DER MOHN IST AUFGEGANGEN

31 Mai 2011

Rot leuchtende Klatschmohnköpfe blühen in diesen Wochen auf Feldern, Wiesen und an Straßenböschungen. Meist jedoch nur sehr spärlich am Rand und vereinzelt.

Lange haben wir gesucht. Nach einem Klatschmohnfeld. Vielerorts wurde er verdrängt, der Klatschmohn, weil in der Landwirtschaft zu viel Dünger und Herbizide verwendet werden. Diese Herbizide unterdrücken zweikeimblättrige Pflanzen, zu denen der Klatschmohn zählt. So sagt das zumindest der Bund Naturschutz.

Gefunden haben wir dieses wunderbare Meer aus scharlachroten Punkten dann im Nördlinger Ries, eine Region im Grenzgebiet zwischen Schwäbischer und Fränkischer Alb im Städtedreieck Nürnberg, Stuttgart und München.

 

Der Klatschmohn galt früher als Heilpflanze. Eine beruhigende und schmerzstillende Wirkung soll er haben und wird heute deshalb auch noch immer bei Asthma, Husten, nervöser Überaktivität, Schlaflosigkeit usw. in Form von Sirup oder Tee verwendet.

Im Brauchtum symbolisierte der Klatschmohn Fruchtbarkeit. Brautpaare wurden deshalb mit Mohn überschüttet, was auch heute noch in einigen ländlichen Gegenden Brauch ist.

Weitere Bilder sind unter der Kategorie Landschaften & Natur zu finden.

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