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DAS DETROIT PROJEKT

09 August 2014

Es ist das Ende einer Ära. Die Schließung des Opel Werkes noch in diesem Jahr in Bochum. Wo in den siebziger Jahren noch bis zu 22.000 Menschen beschäftigt waren, gehen in Kürze die Lichter aus.

Und weil es danach irgendwie weitergehen muß, haben die sich im Ruhrgebiet wieder etwas besonders schönes ausgedacht. Ein Stadtprojekt mit dem Titel "This is not Detroit". Ein Aufbegehren gegen Niedergang, Bevölkerungsschwund, dem Verfall und Kriminalität einer Stadt wie Detroit.

Entwickelt und realisiert wurde das Detroit Projekt vom Schauspielhaus Bochum und Urbane Künste Ruhr im Zeitraum vom Oktober 2013 bis November 2014. Das Projekt soll einen europäischen Dialog zwischen anderen "Opel-Städten" in Polen, Spanien un England eröffnen.

Aber nicht nur das. Es soll kreative Energien freisetzen und zwar bei Wissenschaftlern, Künstlern und Architekten. Die sich mit der Frage nach der Zukunft der Arbeit, der Stadt, Kunst- und Kultureinrichtungen beschäftigen. So zumindest schreiben die das im Prospekt.

Teil dieses Detroit Projektes ist auch die LED Installation in Form einer Zeile aus einem Pop-Song im Wahrzeichen der Stadt Bochum, dem Förderturm am Bergbaumuseum. Hier steht in roten Buchstaben "HOW LOVE COULD BE" geschrieben, ein Zitat aus der ersten Single des Plattenlable Motown aus Detroit.

Reflektiert werden soll hiermit die Verbindung von Detroit und Bochum, von der industriellen Geschichte bis zu den wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Detroit gilt zwischenzeitlich als eine der gefährlichsten Städte der USA und meldete im Juli 2013 Insolvenz an.

Ausgedacht hat sich diese Installation der Herr Etchells, ein Theatermacher, Autor und bildender Künstler.

Die Bilder sind unter der Kategorie  Industriekultur  zu finden.

Alle Bilder © deutschlandistschoen.com. Bitte sei so fair und respektiere copyright.

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