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ALSUMER BERG

23 März 2014

Eine renaturierte Deponie. Das gibt es im Ruhrgebiet ja häufiger. Wo früher Schutt- und Trümmermaterial, Haus- und Gartenabfälle hingeschüttet wurden, ist zwischenzeitlich ein Landschaftsschutzgebiet entstanden.

Alsumer Berg nennt sich diese Halde, die ihren Namen einem ursprünglichen Fischerdorf verdankt. Das Kreuz auf dem Hügel erinnert noch heute an den Ort Alsum, der im zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört und nicht wieder aufgebaut wurde. Die Stadt Duisburg nutzte das Gelände dann u.a. zur Ablagerung von Schutt und Kriegstrümmern.

Von da oben ist der Blick einmalig. Und zwar auf eine Industriekulisse, die es nicht überall in dieser Form zu bestaunen gibt.

Sowohl das Kraftwerk Walsum als auch Voerde, die Papierfabrik und die ehemalige Zeche Walsum sind am linken Bildrand zu erkennen, dann die Kokerei Schwelgern mit allem was dazugehört und weiter rechts dann die Sinteranlage sowie die Hamborner Ofengruppe.

Im Prospekt schreiben die daher sogar, daß aus diesem Grund Industriefotografen aus ganz Europa auf dieser Aussichtsplattform anzutreffen sind.

Wir hatten an diesem Tag Glück und waren alleine und konnten somit die Betriebsamkeit an einem kalten Februarmorgen ungestört genießen.

Die Bilder sind unter der Kategorie  Industriekultur  zu finden.

Alle Bilder © deutschlandistschoen.com. Bitte sei so fair und respektiere copyright.

 

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