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EMSCHERKUNST2013

15 August 2013

Der Ruhrpott. Eine Gegend in Deutschland wo sogar die Strommasten um die Sonne tanzen. Viele schöne Sachen haben die da wieder in die Landschaft gestellt. EMSCHERKUNST2013 nennt sich das Projekt.

Blühende Landschaften statt Abwasserkanal. Spätestens im Jahr 2020 soll die Emscher renaturiert sein.

Im Zuge dessen gibt es das Projekt EMSCHERKUNST. Bereits 2010 haben sich Künstler hier tolle Sachen einfallen lassen. Über einige Kunstwerke haben wir vor drei Jahren bereits hier berichtet.

Nun haben die das neu aufgelegt und es sind einige neue Kunstwerke dazugekommen. Wir sind da mal hingefahren und haben uns das angesehen.

Los geht es mit dem Traumtänzer. Ein tanzender Strommast in Oberhausen. Die Inge hat sich das ausgedacht. Genauer gesagt "Inge`s Idee" eine in Berlin gegründete Künstlergruppe.

Im Prospekt schreiben die, daß die geschwungene Form an den gerufenen Geist aus Goethes Zauberlehrling erinnern soll, der sich dem Gehorsam des Lehrlings entzieht. Wir finden ja, daß das mal wieder typisch für`s Ruhrgebiet ist. Ein Strommast, der um die Sonne tanzt. Wo gibt`s denn sonst sowas?

Mit rd. 35 Metern Höhe und einem Gewicht von rd. 10 Tonnen ist er nicht zu übersehen. Zu finden in Oberhausen Nähe Haus Ripshorst.

Im Nordsternpark in Gelsenkirchen finden wir Zelte von Ai Weiwei. Insgesamt 1000 Zelte entlang der Emscher auf Zeltplätzen angefangen in Dinslaken über Oberhausen, Bottrop und Gelsenkirchen stehen für den Aufbau zur Verfügung. Übernachten kann man da für eine Gebühr von 12 EUR pro Zelt, das Platz für 2-3 Personen bietet. Aufbauen muß man dann selber.

Auf dem Dach des ehemaligen Kohlebunkers hat der Herr Saraceno dann das hier aufgehängt.

Ein Flugdrachen aus Kohlefaserröhren bezogen mit laminierter Solarfolie der auf dem Bunker an Stahlseilen befestigt ist. "Ring Bell - the solar orchestra and the wind structures" heißt das Gerät.

Unabhängig davon hat man von hier oben einen schönen Ausblick auf den Nordsternpark

Unser letzter Stop gilt "The Settlement".

Ausgedacht hat sich das der Herr op de Beeck, ein Künstler aus Belgien. Ein handgearbeitetes Stelzendorf bestehend aus 20 Häusern, Booten und allem was dazugehört. Erinnert an Philippinen oder Vietnam. Dabei stehen wir mitten auf einer Wiese irgendwo in der Nähe von Dinslaken und zwar da wo die Emscher mündet.

Irgendwas mit Parallelwelten und fiktiven Umgebungen schreiben die dazu im Prospekt. Der Rest bleibt der Fantasie des Betrachters überlassen.

Die hier gezeigten Kunstwerke sind nur ein kleiner Teil von dem, was es insgesamt zu bestaunen gibt. Weitere Informationen sowie eine Auflistung der Kunstwerke gibt es hier auf der Seite der EMSCHERKUNST.

Die Bilder sind unter der Kategorie"Industriekultur" zu finden.

Alle Bilder © deutschlandistschoen.com. Bitte sei so fair und respektiere copyright.

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